Der SV NRW informiert: Frage der Negativtestpflicht in Hallenbädern geklärt

In den letzten Wochen gab es aufgrund der nicht eindeutigen Formulierung der
CoronaSchVO immer wieder Situationen, in denen die Verordnung so ausgelegt
wurde, dass eine grundsätzliche Negativtestpflicht in Hallenbädern bestünde,
selbst bei einer für das Land geltenden Inzidenzstufe 1.

Unsere Position zu den nach unserer Ansicht eindeutig diese Testpflicht nicht
vorgebenden Regeln der CoronaSchVO haben wir auf der Homepage veröffentlicht und
das Gesundheitsministerium auf die nach unserer Ansicht unklare Formulierung
hingewiesen.

Nunmehr ist diese Argumentation nicht mehr nötig.
In der ab dem 03.07.2021 geltenden CoronaSchVO
wird die Negativtestpflicht in Kreisen und kreisfreien Städten in
der Inzidenzstufe 1 während der Zeiten, in denen das Hallenbad
ausschließlich für den Vereinssport
genutzt wird (§ 15 Abs. 4 Nr. 1a der
CoronaSchVO) nicht mehr gefordert. Dies allerdings unter der für
den Schwimmbetrieb geltenden Voraussetzung, dass die Anzahl gleichzeitig
anwesender Sportler eine Person pro sieben Quadratmeter der für sie geöffneten
Fläche nicht übersteigen darf (§ 15 Abs. 3 Nr. 1 der CoronaSchVO). Dies bedeutet
bei einem 50m- Becken 14 Personen je Bahn.

Erst bei einem über die ausschließliche Vereinssportnutzung hinaus gehenden
(öffentlichen) Schwimmbadbetrieb bedarf es eines Negativtestnachweises.

Mit dieser Regelung, die unabhängig von der Inzidenzstufe des Landes ist,
wird die CoronaSchVO in einem für unsere Vereine wichtigen Punkt klarer.

Bleibt zuversichtlich!

 

Frank Rabe
Generalsekretär
Schwimmverband NRW